Mit großer Verwunderung haben wir die Aussagen von Armin Laschet in einem seiner vielen selbstdarstellerischen Auftritte zur Kenntnis genommen.

Es ist ein Affront gegenüber den ganzen Kommunen in unserem Land, zu behaupten, sie hätten zu wenig getan um den Schulbetrieb wieder ans Laufen zu bekommen.

Nachdem schon die sehr späte und kurzfristige Schließung der Schulen zum 16. März, obwohl absolut notwendig, erst am 13. März bekannt wurde, fanden wir die Ausweitung über die Osterferien hinaus, vernünftig und angebracht.

Aber schon der frühe Unterrichtsbeginn, im Gegensatz zu den meisten anderen Bundesländern, sah schon arg nach Aktionismus und Profilierung aus.

 

Nun aber den Kommunen, die ja die Schulträger sind, Versäumnisse vorzuwerfen, entbehrt jeglicher Grundlage.

Allein die kurzfristige Anordnung am späten Samstag nachmittag, 20. April, den Unterricht für 10. Klässler, nicht mehr freiwillig, sondern zur Pflicht zu machen, spiegelt doch wider, wo die Versäumnisse liegen.

Im Nachhinein den Entscheidungsträgern vor Ort die Schuld zu geben, den neuen Anforderungen im Hinblick auf Hygiene, Abstandsregeln und damit verbundenen organisatorischen Aufwand, Zeit einzuräumen und umzusetzen, zeigt wie wenig die Landesregierung, die Abläufe vor Ort interessiert.

Ein derartiges Verhalten zeugt nicht von Verantwortung eines Mannes, der sich für höhere Aufgaben berufen fühlt.

 

Wir von der SPD Saerbeck sind froh, eine gute Verwaltung vor Ort zu haben, die ja selbst stark dezimiert von der Pandemie war, aber alles Mögliche getan hat, um den Start der Schulen wieder zu ermöglichen.

 

Als Lehrer könnten wir nur sagen: Thema verfehlt Herr Laschet, setzen: 6 !