Am Mittwoch, 17. März  ging es wieder um viele verschiedene Themen im Planungs-, Bau-, Umwelt- und Klima Ausschusses.

Zum Thema Wohnbau Förderung referierte Lorenz Rustige, in seiner Funktion als Bauamtsleiter des Kreis Steinfurts. Er legte viel Wert darauf, dass es sich an eine vielfältige und bunt gemischte Struktur richtet. Seiner Aussage nach, wären rund 50% der Bevölkerung anspruchsberechtigt. Die Angebote haben nichts mehr mit dem althergebrachtem sozialen Wohnungsbau vergangener Jahre gemein.

Wir als SPD Ortsverein werden uns dazu weitere Gedanken machen, wie eine Förderung in die neuen Baugebiete einfließen kann.

Das Baugebiet Alter Reiterhof wurde näher vorgestellt. Wir sehen in der Straßenführung mit einziger Anbindung an die Ibbenbürener Straße die beste Lösung. Der optionale Anschluss ( Bypass Lösung ) an den Heckebaum ist nur für Notfälle vorgesehen. Interessant finden wir auch die Idee eines sogenannten Wohnhofs. Dort könnten gemeinschaftliche Wohnformen entstehen ( betreutes Wohnen, jung und alt gemeinsam ). Die Eingrenzung des Gebietes mit großen Grünflächen und der Anbindung an den bestehenden Teich gefällt uns ebenfalls gut. Wir sind auch klar dafür, nicht nur den Wall zum Sportplatz zu bauen, sondern auch den zur Bundesstraße B219 hin.

Für die weitere Ausgestaltung ( u.a. Anzahl Mehrfamilienhäuser, Positionierung dieser, Energie Versorgung ) werden wir uns kurzfristig zusammen setzen, um weitergehende Vorschläge zu erarbeiten. Berücksichtigen werden wir auch dabei, die Umfrage unter den Grundstücksbewerbern, die von der Verwaltung vorgestellt wurde.

Zu der Erweiterung der Gesamtschule haben wir uns klar für einen Neubau ausgesprochen ( siehe weitere Berichte auf unserer Seite ).

Der Verwaltungsvorschlag zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners wurde angenommen und auf die Außenbereiche erweitert.

Wir haben auch für die Fällung des Baumes an der Grevener Straße gestimmt, da wir Verkehrssicherheit höher ansetzen, als den Erhalt des Baumes. Spätestens bei der Sanierung der Straße, müsste eine Fällung so oder so erfolgen.

Der angedachte Name Wasserstoffweg im Gewerbegebiet Nord II gefällt uns nicht. Wir haben Christian Friedrich Schönlein Weg ( Erfinder der Brennstoffzelle ) oder Gradel Weg ( einer der Entdecker des grünen Wasserstoffs ) als Alternative vorgeschlagen.

Der CDU Antrag zur Unterstützung der heimischen Gastronomie, wurde nach kontroverser Diskussion, mehrheitlich angenommen.

Leider wurden viele Tagesordnungspunkte ( Baugebiet Alter Reiterhof, Erweiterung Gesamtschule, Konzeptentwicklung Industriestraße, Straßenname ) vertagt und an den Rat überstellt. Dieses ist eher ein Verwalten, als Gestalten neuer Möglichkeiten.