Um den Stand der Diskussion zum geplanten Minikreisverkehr der Kreuzung Markstraße / Lindenstraße / Grevener Straße, informierte nun die SPD Ratsfraktion Ihre Mitglieder.

Es zeigte sich in dieser Aussprache, dass es sehr große Vorbehalte zu dem von vielen Seiten geforderten Kreisverkehr gibt. Berechtigte Grundlage der Überlegungen war immer, den Berufsverkehr zu Stoßzeiten flüssiger durch dieses Nadelöhr zu führen, was auch von den Sozialdemokraten so gesehen wird.

Jetzt scheint die Planung und Blickrichtung aus Sicht der SPD doch zu festgefahren auf diesen „teuren Kreisverkehr“ gerichtet zu sein. Baukosten von über 100.000 Euro mehr zu anderen Überlegungen, müssen aus Sicht der Saerbecker SPD auch eine erhöhte Sicherheit für Fahrradfahrer, Fußgänger und gerade unsere Schulkinder bedeuten!
Es zeigte sich große Sorge bei den Anwesenden, dass diese schwächsten Verkehrsteilnehmer sich dann in diesen „Minikreisverkehr“ einordnen sollen.

Aus Sicht der SPD, könne man hier für den Haushalt mindestens 100.000 Euro sparen, in dem man die Marktstraße/ Grevener Straße bei gleichbleibenden Geschwindigkeitsvorgaben wieder als Vorfahrtstraße einstuft. Die Lindenstraße würde in dieser Planung zur Stopstraße (wartepflichtig).

Hier wäre dann nur ein kleiner und kostensparender Rückbau der „Nase“ bei Cafe Liesenkötter nötig.
Die SPD möchte diesen Vorschlag mit seinen vier Ratsmitgliedern den anderen Fraktionen in der kommenden Woche vorstellen und hofft, dass Kosten und vor allem die Sicherheit unserer schwächsten Verkehrsteilnehmer, ein Umdenken bewirken können.